Verein
Flugplatz Süessblätz
Der Modellflugplatz Süessblätz liegt wunderschön gelegen im Landwirtschaftsgebiet zwischen Zumikon und Ebmatingen. Bei passendem Flugwetter treffen sich dort häufig mehrere Piloten, um ihre Modelle zu fliegen und sich mit den Vereinskollegen auszutauschen.
Im Jahr 1972 konnte der Verein in der Chellen, auf dem Gemeindegebiet von Maur, ein für den Modellflug ideal geeignetes Grundstück pachten. In gemeinsamer Arbeit und mit viel Engagement entstand darauf eine Piste samt der erforderlichen Infrastruktur. Mit Gemeinderatsbeschluss vom 8. Juli 1974 erhielt die Modellfluggruppe Zumikon-Maur schliesslich die offizielle Bewilligung zum Betrieb eines Modellflugplatzes in der Chellen, Ebmatingen. In der Anfangszeit wurde dieser daher als Modellflugplatz Chellen bezeichnet und auch in der Vereinskorrespondenz so geführt.
Um 1992 wird der Modellflugplatz erstmals als Modellflugplatz Süessblätz bezeichnet. Der Name leitet sich vom Flurnamen des nordwestlich vom Flugplatz gelegenen Gebiets ab. In der lokalen Bevölkerung war diese traditionelle Bezeichnung für die Gegend geläufiger, was wohl mit ein Grund für die Umbenennung gewesen sein dürfte.
In obiger Karte zeigt die dickere schwarze Linie die Gemeindegrenze zwischen Zumikon und Maur, welche ganz in der Nähe des Modellflugplatzes bei Ebmatingen verläuft. Ebmatingen selbst ist dabei kein eigenständiges Dorf im administrativen Sinn, sondern ein Ortsteil der Gemeinde Maur neben Maur Dorf, Aesch, Binz und Uessikon.
Pisten
Auf dem Modellflugplatz stehen zwei Pisten zur Verfügung, eine Hartbelagpiste und die parallel dazu verlaufende Rasenpiste. Die Hartbelagpiste misst sechzig mal fünf Meter, die Rasenpiste ist nochmals einige Meter länger.
Die ursprüngliche Hartbelagpiste bestand aus einer Kunststoffoberfläche (Polyesternetz). Im Dezember 1976 beschloss die Generalversammlung, diese durch eine geteerte Piste zu ersetzen, die bis heute genutzt wird. Die parallel zur Hartbelagspiste verlaufende Rasenpiste wird seit 2013 so gepflegt und unterhalten, dass sie fahrwerkschonend als Start- und Landepiste genutzt werden kann.